WordPress läuft auf rund 40 % aller Websites weltweit – und genau das ist Teil des Problems. Was als „Standard" gilt, ist nicht automatisch das Richtige für jedes Unternehmen. Vor allem nicht, wenn es um Geschwindigkeit, Sicherheit und Wartungsaufwand geht.
WordPress ist mächtig – aber teuer im Alltag
Wer ein neues Projekt startet, hört oft denselben Vorschlag: „Nehmen Sie WordPress, das ist günstig und kann alles." Das stimmt nur halb. Günstig ist die Einrichtung. Teuer wird der Alltag.
Die typische WordPress-Seite besteht aus einem Theme, 15–30 Plugins und einem Page-Builder wie Elementor oder Divi. Jede einzelne Komponente kann veralten, kollidieren oder Sicherheitslücken haben.
Die fünf häufigsten Probleme
1. Geschwindigkeit
Eine durchschnittliche WordPress-Seite lädt 4–7 Sekunden auf dem Smartphone. Eine sauber programmierte Seite schafft das in unter einer Sekunde. Google sieht den Unterschied – und deine Besucher auch.
2. Sicherheitsrisiko
Plugins werden gehackt. Veraltete Themes werden ausgenutzt. Wer WordPress betreibt, muss regelmäßig updaten, sichern und überwachen. Wer das nicht tut, lädt Hacker ein.
3. Update-Roulette
Ein Plugin-Update kann das Layout zerlegen. Ein Theme-Update kann Funktionen zerschießen. Wer das schon erlebt hat, weiß: WordPress ist nie „fertig".
4. Page-Builder-Bloat
Page-Builder erzeugen aufgeblähten HTML-Code. Eine einfache Visitenkarten-Seite kommt auf 2 MB Datenvolumen, weil im Hintergrund hunderte ungenutzte CSS- und JS-Dateien geladen werden.
5. Hosting-Kosten
Sicheres WordPress-Hosting ist nicht das 2,99-€-Paket. Es ist Managed Hosting für 20–40 € im Monat. Plus Lizenzen für Premium-Plugins und Themes.
WordPress ist wie ein Schweizer Taschenmesser – es kann alles, aber für die meisten Aufgaben gibt es bessere Werkzeuge.
Wann WordPress trotzdem Sinn ergibt
Es gibt klare Anwendungsfälle: ein großer Onlineshop mit komplexer Produktverwaltung, eine Mehrautoren-Redaktion mit täglich neuen Artikeln, oder Projekte mit sehr spezifischen Plugin-Anforderungen.
Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen – Handwerk, Dienstleister, Restaurants, Agenturen – ist WordPress aber Overkill.
Was ist die Alternative?
Maßgeschneiderter Code. Klingt teurer, ist es aber langfristig nicht. Bei unseren Webdesign-Projekten setzen wir auf saubere, statische HTML-Seiten mit CSS und etwas JavaScript dort, wo es nötig ist. Das ergibt:
- Ladezeiten unter einer Sekunde
- Keine Plugin-Konflikte, keine Updates
- Hosting für wenige Euro im Monat
- Maximale SEO-Stärke durch sauberen Code
- Keine Sicherheitslücken durch Drittanbieter
„Aber ich will selbst Inhalte ändern!"
Klar – das geht auch ohne WordPress. Über kleine, gezielte CMS-Lösungen oder einen Blog-Bereich, in dem du HTML-Dateien ablegst. Du brauchst nicht das Schweizer Taschenmesser, wenn du nur ein Brot schneiden willst.
Fazit
WordPress ist nicht schlecht – aber selten optimal. Wer eine schnelle, sichere und wartungsarme Website will, fährt mit einer maßgeschneiderten Lösung fast immer besser. Unsere Leistungen im Detail.