- Kunde
- Spree BBQ – Grill-Catering & Eventservice
- Branche
- Catering, Buffets, Live-Grill für Feiern und Feste
- Ort
- Lübbenau im Spreewald
- Ergebnis
- spree-bbq.de →
Das Catering war da. Die Fotos waren da. Die Kunden waren zufrieden. Trotzdem kamen kaum Anfragen über die Website — weil das Grill-Catering dort einer von sechs Reitern war, direkt neben „Entsorgung & Abriss".
Der Betrieb hinter Spree BBQ ist ein klassischer regionaler Dienstleister: Was gebraucht wird, wird gemacht. Entrümpelung, Montage, kleinere Umzüge — und eben Grill-Catering für Hochzeiten, Firmenfeiern und Stadtfeste. Aus betrieblicher Sicht ist das eine Firma. Aus Kundensicht sind das zwei völlig verschiedene Welten.
Die Ausgangslage
Wer nach „Catering Lübbenau" suchte und auf dieser Seite landete, musste erst einen Reiter anklicken, um überhaupt zum Thema zu kommen. Was er dann fand, war eine Stichpunktliste: „Equipmentverleih, Grillcaterings, Büffets, Fingerfood … und vieles mehr!" — daneben ein generisches schwarzes Piktogramm in einem Kreis und viel leere Fläche.
Was konkret nicht funktioniert hat
- Kein Suchtreffer für die eine Frage, die zählt. Eine Seite, die gleichzeitig „Abriss" und „Hochzeitsbuffet" bedienen will, rankt für beides schlecht. Google braucht ein erkennbares Thema pro Seite — wie lokale Suche wirklich funktioniert, haben wir separat erklärt.
- Falsche Nachbarschaft. Wer für 80 Hochzeitsgäste ein Buffet bucht, möchte nicht zwei Klicks entfernt Container und Abrissarbeiten sehen. Vertrauen entsteht über Zugehörigkeit — und die stimmte hier nicht.
- Keine Preise, keine Pakete, keine Mengen. „Fragen Sie uns einfach — wir erstellen Ihnen gern ein individuelles und unverbindliches Angebot." Das ist der Satz, den jeder Anbieter schreibt. Er beantwortet keine einzige Frage.
- Referenzen ohne Kontext. Es gab Fotos von Buffets, aber nicht die Information, zu welchem Anlass, für wie viele Gäste, an welchem Ort. Genau das entscheidet aber, ob jemand anfragt.
- Riesige tote Flächen. Große Kreis-Piktogramme, viel Weißraum, wenig Inhalt — auf dem Handy hieß das: sehr viel scrollen für sehr wenig Substanz.
- Kein Weg, den Auftritt selbst zu pflegen. Neue Termine, neue Fotos, eine geänderte Karte — alles musste über Dritte laufen. Also passierte es nicht.
Wie wir es gelöst haben
Die erste Entscheidung war keine gestalterische, sondern eine unternehmerische: Das Catering bekommt eine eigene Domain, einen eigenen Namen und einen eigenen Auftritt. spree-bbq.de muss nichts mehr über Entrümpelung erzählen. Das restliche Dienstleistungsgeschäft bleibt davon unberührt.
1. Eine Bildsprache, die nach Feuer riecht
Der neue Auftritt ist dunkel gehalten — tiefes Braunschwarz, Glutrot als Akzent, dazu eine kräftige Display-Schrift. Im Hero liegt ein Pulled-Pork-Burger in Nahaufnahme, daneben der Satz, der die Leistung in einer Zeile klärt: „Pulled Pork, Burger und Buffet vom offenen Feuer — für Hochzeiten, Firmenfeiern und private Events."
2. Nach Anlass sortiert, nicht nach Speisen
Menschen buchen kein „Buffet". Sie haben eine Hochzeit, eine Jugendweihe, ein Firmenjubiläum oder ein Stadtfest. Genau danach ist die Seite gegliedert: Hochzeiten, Weihnachtsfeiern, Markt & Stadtfeste, Geburtstage & Privatfeiern, Jugendweihe & Konfirmation, Firmenfeiern. Jeder Anlass führt zu passenden Beispielen — und von dort direkt zur Anfrage.
3. Die Speisekarte ist echter Inhalt, keine PDF-Datei
Die komplette Karte liegt in der Datenbank und wird als richtige Seite ausgeliefert: frei zusammenstellbare Komponenten, fertige Pakete und der Live-Grill mit Holzkohle vor Ort. Das ist auf dem Handy lesbar, es lässt sich durchsuchen, und Google kann es indexieren. Ein PDF kann nichts davon.
4. Termine und Rückblicke, die sich selbst verwalten
Der größte Unterschied liegt im Hintergrund. Kommende Termine — Dorffest, Stadtfest, Markt — stehen auf einem Zeitstrahl. Ist ein Termin vorbei, verschwindet er automatisch aus der Übersicht. Im Backend liegt er dann mit einem Knopf „In Rückblick umwandeln" bereit: Bilder hochladen, fertig, und aus dem angekündigten Termin wird eine Referenz.
Ein Catering-Betrieb sammelt jedes Wochenende neue Referenzen. Das Problem ist nie das Material — es ist der Weg, es ohne fremde Hilfe auf die Website zu bekommen.
Ein Anlass wird außerdem erst dann verlinkbar, wenn es mindestens einen Rückblick dazu gibt. So entstehen keine leeren Seiten, die weder Besuchern noch Google etwas bringen.
5. Technik, die auf dem Handy nicht bremst
Alle Bilder liegen als WebP vor und werden mit klassischem Fallback ausgeliefert, die Schriften sind lokal gehostet — es geht keine Verbindung zu einem externen Font-Dienst, was den Datenschutzteil deutlich vereinfacht. Dazu Kompression und ein Jahr Browser-Cache über den Server. Bei Catering-Seiten ist das kein Luxus: Die meisten Besucher kommen abends vom Handy, oft mit mäßigem Empfang.
Vorher und nachher im Direktvergleich
| Vorher | Nachher |
|---|---|
| Catering als Reiter Nr. 1 von 6 | Eigene Domain, eigene Marke, ein Thema |
| Stichpunkte „… und vieles mehr!" | Vollständige Speisekarte als eigene Seite |
| Bilder ohne Anlass und Kontext | Sechs Anlass-Welten mit echten Rückblicken |
| Karussell ohne Beschriftung | Galerie, die sich aus allen Event-Bildern speist |
| Pflege nur über Dritte | Eigenes Backend für Karte, Anlässe und Termine |
| Kein Versprechen zur Rückmeldung | Antwort binnen 24 Stunden, sichtbar zugesagt |
Das Projekt in der Übersicht Spree BBQ steht mit allen Eckdaten auf unserer Referenzenseite — zusammen mit fünf weiteren Kundenprojekten und acht Demo-Vorlagen.
Was andere Betriebe daraus mitnehmen können
Viele regionale Betriebe haben ein Angebot, das deutlich besser läuft als der Rest — und das trotzdem als Unterpunkt auf einer Sammelseite steht. Die Frage ist nicht, ob das unordentlich aussieht. Die Frage ist, ob Ihre Wunschkunden Sie so überhaupt finden.
- Eine Seite, ein Thema. Wer alles bedient, wird für nichts gefunden.
- Sortieren Sie nach Anlass, nicht nach Ihrer Preisliste. Der Kunde denkt in Situationen.
- Referenzen brauchen Kontext. Wann, wo, für wie viele — erst das macht ein Foto zum Argument.
- Was Sie nicht selbst ändern können, ändern Sie nicht. Pflegbarkeit ist kein Komfort, sondern die Bedingung dafür, dass eine Seite lebt.