- Kunde
- Elektro Jarick GbR
- Branche
- Elektroinstallation, KNX-Gebäudetechnik, Prüfung & Wartung
- Ort
- Kolkwitz OT Babow bei Cottbus
- Ergebnis
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Elektro Jarick gibt es seit 1990. Zwei Handwerksmeister, rund zehn Mitarbeiter, Einsatzgebiet von Spree-Neiße bis Dahme-Spreewald, Schwerpunkt Gewerbe: Hotels, Wohnungsbau, Landwirtschaft. Die Website sah aus, als sei sie im Jahr der Firmengründung stehen geblieben.
Die Ausgangslage
Das Layout hatte eine feste Breite von rund 1180 Pixeln. Auf einem heutigen Monitor stand es als Insel in der Mitte, auf dem Handy musste man zoomen und schieben. Die Begrüßung war ein zentrierter Kursivtext: „Als Handwerksbetrieb… positionieren wir uns zu dem Anspruch exklusiver Kundenbetreuung mit hohem technischen Niveau." Darunter, gleichberechtigt nebeneinander: zwei eingescannte Meisterbriefe und ein Foto des Firmengebäudes.
Was konkret nicht funktioniert hat
- Kein einziger Button auf der ganzen Seite. Keine Anfrage, kein Formular, keine Telefonnummer im Kopfbereich. Wer den Betrieb erreichen wollte, musste den Menüpunkt „Kontakt" finden.
- Nicht mobil bedienbar. Feste Breite heißt: Auf dem Handy ist alles winzig. Für einen Betrieb, dessen private Kunden abends vom Sofa aus suchen, ist das der teuerste einzelne Fehler.
- Impressum und Datenschutz in der Hauptnavigation. Von sechs Menüpunkten waren zwei rechtliche Pflichtangaben. Sie gehören in den Fußbereich — nicht auf denselben Rang wie das Leistungsangebot.
- Kompetenz nicht sichtbar. KNX, Photovoltaik, Wallboxen, Blitzschutz, E-Check — alles vorhanden, aber als Stichpunkt in einer Liste. Kein Projekt, kein Vorher-Nachher, keine Zahl.
- Keine Referenzen mit Substanz. Der Menüpunkt „Referenzen" existierte, aber ohne die Information, die Auftraggeber suchen: Was war die Aufgabe, wo war das, wie sieht das Ergebnis aus?
- Kein Wort zu Personal. Ein Handwerksbetrieb mit zehn Mitarbeitern sucht immer. Auf der alten Seite gab es keinen Karrierebereich — und damit auch keine Bewerbung ohne Umweg.
Wie wir es gelöst haben
1. Farben aus dem echten Logo, nicht aus dem Bauchgefühl
Die Corporate-Farben haben wir direkt aus dem Original-Logo abgeleitet: das kräftige Blau des Schriftzugs, das Gelb und Rot der e-Marke, dazu ein heller Silberton als Fläche. Damit sieht die Seite aus wie die Firmenwagen und die Arbeitsjacken — und nicht wie ein beliebiges Handwerks-Template.
2. Erreichbarkeit ist die erste Leistung
Rechts unten im Hero steht eine Karte „Direkt für Sie erreichbar" mit Telefonnummer und E-Mail. Dazu kommen WhatsApp und ein Notdienst-Hinweis. Bei einem Elektrobetrieb ist das kein Design-Element — es ist der häufigste Grund, warum jemand die Seite überhaupt aufruft.
3. Acht Leistungsbereiche mit eigenen Seiten
Aus der Stichpunktliste sind acht eigenständige Seiten geworden: Elektroinstallation, KNX-Gebäudeautomation, Lichttechnik, Energie & Wallbox, Blitz- und Schutztechnik, Tor- und Garagenantriebe, Netzwerk- und Kommunikationstechnik sowie Prüfung und Wartung. Jede beantwortet, was gemacht wird, für wen, und wie eine Anfrage abläuft. Für die lokale Suche ist das entscheidend: Acht Seiten zu acht Themen finden mehr Suchanfragen als eine Seite mit acht Aufzählungspunkten.
4. 16 echte Referenzprojekte aus dem eigenen Fotoarchiv
Die stärkste Zutat lag beim Kunden im Ordner: 85 Baustellenfotos. Daraus sind 16 Referenzprojekte entstanden — mit Aufgabe, Umfang und Bildstrecke. Vor der Veröffentlichung haben wir die Bilder aufbereitet: EXIF- und GPS-Daten entfernt, Kennzeichen unkenntlich gemacht, offene Fragen zu Orten und Freigaben in einer Liste festgehalten, die der Betrieb vor dem Livegang abhakt.
Handwerksbetriebe haben fast immer schon die besten Inhalte auf dem Telefon. Was fehlt, ist jemand, der sie sortiert, rechtssicher aufbereitet und in eine Seite bringt.
5. Ein Ratgeber, der Suchanfragen abholt
23 Fachbeiträge beantworten Fragen, die Kunden ohnehin googeln — acht für gewerbliche Auftraggeber, sieben für private, acht für beide. Abschnitte mit häufigen Fragen werden automatisch als FAQ-Auszeichnung ausgegeben, damit sie in den Suchergebnissen aufklappen können. Warum das für Handwerksbetriebe funktioniert, steht in Lokales SEO für Handwerk in Brandenburg.
6. Karriere mit Online-Bewerbung
Offene Stellen liegen im Backend und lassen sich mit wenigen Klicks anlegen. Bewerbungen kommen samt Anhang über ein Formular und landen in derselben Verwaltung wie Anfragen und Referenzen.
7. KI-Bilder sichtbar gekennzeichnet
Wo für Stimmungsbilder generierte Motive eingesetzt werden, trägt das Bild eine sichtbare Kennzeichnung — so wie es der EU-KI-Verordnung entspricht. Echte Kundenfotos und die eingescannten Meisterbriefe sind davon ausgenommen und bleiben unangetastet.
Vorher und nachher im Direktvergleich
| Vorher | Nachher |
|---|---|
| Feste Breite, auf dem Handy unlesbar | Mobile-first, alles ohne Zoomen bedienbar |
| Kein Button, kein Formular | Telefon, E-Mail, WhatsApp und Projektanfrage |
| Leistungen als Stichpunktliste | Acht eigene Leistungsseiten |
| Referenzen ohne Inhalt | 16 Projekte aus 85 aufbereiteten Fotos |
| Keine Fachinhalte | 23 Ratgeberbeiträge mit FAQ-Auszeichnung |
| Kein Karrierebereich | Stellen und Online-Bewerbung im Backend |
| Impressum in der Hauptnavigation | Rechtliches im Fußbereich, Leistungen im Menü |
Das Projekt in der Übersicht Elektro Jarick steht mit allen Eckdaten auf unserer Referenzenseite. Die Seite liegt derzeit unter einer Vorschau-Adresse; der Umzug auf die eigene Domain steht noch aus.
Was andere Handwerksbetriebe daraus mitnehmen können
- Ihre Fotos sind Ihr Kapital. Was auf dem Diensthandy liegt, schlägt jedes gekaufte Stockfoto — vorausgesetzt, es wird vor der Veröffentlichung sauber aufbereitet.
- Eine Seite pro Leistung. Wer alles auf eine Seite packt, wird für nichts gefunden.
- Erreichbarkeit gehört nach oben. Telefonnummer im Kopfbereich, nicht nur auf der Kontaktseite.
- Personal sucht online. Ein Karrierebereich mit echtem Bewerbungsformular ist heute oft mehr wert als eine Anzeige.
Welche Bausteine wir für Handwerksbetriebe als Pflicht ansehen, steht in Pflicht-Features für eine Handwerker-Website.